Stressfrei zügeln: So kommen Sie gelassen ins neue Zuhause

Eine neue Wohnung, ein neues Leben, vielleicht eine neue Stadt – Zügeln ist stets mit viel Aufregung und Vorfreude verbunden. Doch zugleich fürchten sich viele Menschen vor den Strapazen, die so ein Umzug mit sich bringt. Vom Packen über das Schleppen bis hin zum organisatorischen Aufwand – ich verrate Ihnen, wie Sie Ihre Gelassenheit behalten.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O

Sobald der neue Mietvertrag unterschrieben und der alte Vertrag gekündigt wurde, sollten Sie mit den Vorbereitungen starten. Denn das richtige Entrümpeln, Sortieren, Packen und Wegwerfen kosten Zeit. Entsprechend sollten Sie mindestens einen Monat, besser noch früher damit anfangen, Kartons zu packen. Am besten fangen Sie mit Gegenständen wie Bildern, Büchern und Deko an, die Sie in der nächsten Zeit nicht dringend brauchen.

Küchenutensilien hingegen sollten Sie besser erst kurz vor dem Umzug einpacken, um nicht ständig nach der Pfanne, dem Kochlöffel oder der Kaffeetasse suchen zu müssen. So vermeiden Sie unnötigen Stress und haben genug Zeit, um nach und nach alles zu verstauen. Ein Tipp: Wenn Sie frühzeitig anfangen, bleibt Ihnen auch noch genügend Zeit, um ausgediente oder defekte Gegenstände ordnungsgemäss zu entsorgen. Melden Sie entweder Sperrmüll an oder bringen Sie ausrangierte Dinge zu einer der offiziellen Sammelstellen der Stiftung Entsorgung Schweiz.

Wichtig: Seien Sie nicht zurückhaltend bei den Umzugskartons. Pro Zimmer sollten Sie mit mindestens 10 Kartons rechnen. Grundsätzlich sollten Sie die Kartons auch nicht zu schwer beladen, denn sie müssen ja noch zu tragen sein. Selbst, wenn Sie für den Umzug auf professionelle Unterstützung von Unternehmen wie MoveAgain setzen, sollten Sie Rücksicht auf die Umzugshelfer nehmen – schliesslich ist niemandem geholfen, wenn der Karton auf dem Weg zum Zügelwagen reisst. Praktisch auch: Um die Organisation eines Halteverbotsschild für den Umzugstag müssen Sie sich nicht kümmern, das erledigt das Zügelunternehmen. So können Sie sich am Tag selbst entspannt zurücklehnen und auf das Einräumen im neuen Heim freuen.

Urlaub nehmen und einen Plan B überlegen

Umzüge sind zeitaufwendig und kosten Kraft – deshalb sollten Sie sich bestenfalls mehr als einen Tag Urlaub nehmen – und das unabhängig davon, ob Sie die Hilfe eines Zügelunternehmens in Anspruch nehmen oder alles selbst erledigen. Denn mit genügend Spielraum können Sie sowohl vor als auch nach dem Umzug alles deutlich entspannter angehen und sich mehr Zeit nehmen, um beispielsweise zu überlegen, wie das neue Wohnzimmer eingerichtet werden soll. Hierfür hilft Ihnen auch Achtsamkeit

Ein letzter Tipp: Das Wetter macht, was es will – daher ist es immer ratsam, einen Plan B für den Fall zu haben, dass es am Umzugstag wie aus Eimern schüttet. Zwar sind Zügelunternehmen auch auf widrige Wetterbedingungen vorbereitet, doch wesentlich stressfreier gelingt es, wenn der Umzug beispielsweise auf den nächsten Tag verschoben werden kann. So vermeiden Sie langwierige Putzeinsätze und können sich sicher sein, dass Ihre Möbel wohlbehalten im neuen Heim ankommen.

Und wenn alles nichts hilft: Wie wäre mit Yogaferien am Meer, um den Alltagsstress hinter sich zu lassen und tief zu erholen und zu regenerieren?