Stress vermeiden: Tipps für den Büroalltag

3 von 4 Arbeitnehmern fühlen sich regelmässig gestresst. Der Grund dafür sind in den meisten Fällen ein zu hohes Arbeitspensum, Termindruck und Deadlines sowie ständige Unterbrechungen und Störungen. Stress findet im Kopf statt und wird daher von jedem individuell wahrgenommen. Allerdings gibt es ein paar grundlegende Empfehlungen, die dazu beitragen, potentielle Stresssituation zu vermeiden.

Ein paar einfache Tipps

  1. Chaos auf dem Schreibtisch vermeiden: Wer ein wichtiges Dokument nicht gleich findet, setzt sich oftmals selbst unter Druck und wird dadurch gestresst. Ähnliches gilt, wenn mit einem Kunden telefoniert wird und der Kugelschreiber nicht greifbereit daliegt, um sich schnell wichtige Informationen zu notieren. Darüber hinaus verhindert ein ordentlicher und übersichtlicher Schreibtisch den Eindruck, der Aufgabenberg würde immer grösser werden.
  2. Sport in der Mittagspause: Anstatt in der Kantine, an der Imbissbude oder an seinem Arbeitsplatz schnell zu Mittag zu essen, lohnt es sich, in der Pause aktiv zu sein. Um den Kopf frei zu kriegen, reicht oftmals schon ein flotter Spaziergang aus. Wenn es möglich ist, kann auch eine Runde gejoggt werden, um Stress abzubauen. Bewegung ist auch im Feierabend ein idealer Ausgleich zur geistigen Belastung im Büro. Um Anspannungen und Blockaden zu lösen und wieder ein besseres Körpergefühl zu bekommen, kann es ratsam sein, mindestens alle zwei Tage ein Workout nach der Arbeit einzuplanen.
  3. Vorausschauend und organisiert sein: Zeitdruck ist mit der grösste Faktor, der bei Menschen Stress hervorruft. Hat man den Eindruck, einem liefe die Zeit davon, kann es passieren, dass man sich verkrampft und selbst blockiert. Ähnliches trifft zu, wenn man etwas Wichtiges vergessen hat. Um diesen Stress zu vermeiden, sollten Tätigkeiten im Büro möglichst strukturiert geplant werden. Dies trifft nicht nur auf wichtige Termine mit Kunden und Geschäftspartnern zu, sondern auch auf scheinbare Nebensächlichkeiten. Wenn zum Beispiel Papier oder Tinte beziehungsweise Toner im Drucker fehlt und das Druckerzubehör nachbestellt werden muss, kann dies ebenfalls eine stressauslösende Situation darstellen. Daher ist es wichtig, dies zu vermeiden, indem rechtzeitig bestellt wird. Zudem empfiehlt es sich Tonerkartuschen auf Vorrat zu kaufen, weil diese lange haltbar sind und durch die Inanspruchnahme eines Mengenrabatts, zum Beispiel hier, günstiger gekauft werden können.
  4. Fokussiert arbeiten: Wer mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt, hat meistens das Gefühl, überhaupt nicht mit seiner Arbeit fertig zu werden. Dies sollten sich Stressgeplagte bewusst machen und daher eine Aufgabe nach der anderen erledigen. Wichtig ist daher auch einmal „Nein“ zu sagen, wenn etwas schnell zwischenrein erledigt werden soll, man aber noch mit einer anderen Aufgabe beschäftigt ist.
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Aus dem Arbeitsplatz einen Wohlfühlplatz machen

Gerade sensible Menschen empfinden bestimmte Dinge als störend, die dadurch eine Belastung sein und empfundenen Stress vergrössern können. So kann zum Beispiel eine Rolle spielen, wie man an seinem Arbeitsplatz sitzt. Hat man zu wenig Platz oder sitzt man im Laufweg der Kollegen, sorgt dies für Unbehagen. Daher kann es helfen, seinen Arbeitsplatz zu wechseln oder zumindest Schreibtisch und Bürostuhl in eine Position zu bringen, die einem angenehmer ist. Dies sollte natürlich in Absprache mit dem Vorgesetzten und den Kollegen durchgeführt werden.

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Zum Wohlbefinden trägt ausserdem die Gestaltung des Arbeitsbereiches bei. Eine positive Wirkung sollen zum Beispiel Pflanzen wie Zimmerlinde und Zyperngras haben, die nicht nur schön aussehen, sondern auch die Luftqualität verbessern. Zudem soll Grün beruhigend wirken, ohne müde zu machen, und darüber hinaus die Kreativität fördern. Daher kann für eine Wohlfühlatmosphäre eine oder mehrere Wände im Büro grün gestrichen werden.

Diese Tipps können relativ einfach und zudem individuell umgesetzt werden. Bei dem einen reicht es bereits aus, den Schreibtisch aufzuräumen, beim nächsten müssen verschiedene Dinge verändert werden, um Stress abzubauen. Am besten ist, Sie probieren es einfach einmal aus.

Studie zu Stress am Arbeitsplatz

85% der deutschen Arbeitnehmer fühlen sich gestresst! Die Folge: Die Arbeitsqualität aber auch das persönlcihe Wohlbefinden leidet! Eine repräsentativen Studie deutsche Arbeitnehmer zu verschiedenen relevanten Stressaspekten zeigt die wichtigsten Stressfaktoren.

Folgende Faktoren wurden untersucht: Stresslevel am Arbeitsplatz, stressbedingte Fehltage, Auswirkung auf die Arbeitsqualität, Auswirkung auf das körperliche Wohlbefinden, Auswirkung auf das körperliche Wohlbefinden.

Die Studie lässt sich auch kostenlos als ausführliches PDF herunterladen. Daten zum methodischen Vorgehen und zum Sample der Studie finden Sie dort auf Seite 28.

 

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